Digital High Asia

Ausstellung zum Inhalt und Potential der Forschungen von
Prof. Dr. M. Kuhle †

Inhalt

Kleinpanorama eines Wasserfalls

Die Ausstellung ist im Geowissenschaftlichen Museum in der Goldschmidtstraße 3, 37077 Göttingen, beheimatet. Der Eintritt ist kostenlos.
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Die Ausstellung umfasst die Präsentation ausgewählter Einzelfotos & Panoramen, Vorstellung von Arbeitsmethoden, Vereisungsnachweise, Auszüge aus Publikationen, insbesondere zur Eiszeittheorie, und Exkursionsnotizen sowie Gesteins- & Bodenproben aus dem Nachlass des im April 2015 auf einer Lehrexkursion im Himalaya verstorbenen Geomorphologen Prof. Dr. Matthias Kuhle.
Im vorangegangenen Projekt zur digitalen Aufbereitung des Nachlasses wurden insbesondere Fotomaterial aus dem Manaslu-Gebiet, vor allem anschauliche Panoramen (teilweise aus bis zu 20 Einzelbildern bestehend) und themenübergreifende Aufnahmen aus dem gesamten Himalaya, Tibet und Karakorum herausgesucht, mittels Filmscanner eingescannt, digital zusammengesetzt und bearbeitet.
Die digitalisierten Bilder wurden mit rekonstruierten Koordinaten des Aufnahmestandorts mit einem digitalen Geländemodell verknüpft und können somit direkt im 3D-Modell aufgerufen werden.

Die eindrucksvollen Panoramen sind zweifelsohne der optische Leckerbissen der Ausstellung. Sie werden auf wandhohem Foto- sowie Transparentpapier in höchstmöglicher Auflösung mit detailunterstützender Beleuchtung präsentiert.

Natürlich können im kleinen räumlichen Rahmen nur wenige Panoramen auf diese Weise präsentiert werden. Aus diesem Grunde besteht die Ausstellung neben der klassischen Präsentation der Bilder auch aus einem digitalen interaktiven Teil: An einem PC mit großem HD-Monitor können die Ausstellungsgäste in ein 3D-Modell Hochasiens eintauchen und zahlreiche hochaufgelöste Fotos aus den letzten 45 Jahren direkt an ihren Aufnahmestandorten ansehen.
Wer schwindelfrei ist, hat auch die Möglichkeit, sich die Bilder und das Geländemodell in voller Größe über eine VirtualReality-Brille anzuschauen.

Freunde des klassischen Dokumentarfilms haben an anderer Stelle auch die Chance vier exkursionsbegleitende Filme aus dem Everestgebiet (1984) und dem Karakorum (1986) in deutscher und englischer Sprache anzuschauen.